Nachdem das Hinspiel gegen den 1. VV Freiberg bekanntlich an unsere Nachbarinnen ging – inklusive eines Spielberichts, der vor Selbstbewusstsein kaum zu überlesen war – bot das Rückspiel nun die
passende Gelegenheit für eine sportliche Antwort auf dem Feld.
Und die fiel überzeugend aus: Mit einem 3:1-Erfolg (24:26, 27:25, 25:17, 25:20) sicherten wir uns das Derby – trotz einer aktuell alles andere als komfortablen Personalsituation.
Der Start verlief zunächst noch ganz im Sinne der Gäste. Der erste Satz entwickelte sich zu einem ausgeglichenen Schlagabtausch mit langen Ballwechseln und intensiver Abwehrarbeit auf beiden Seiten. Am Ende hatten die Spielerinnen des 1. VV Freiberg beim 24:26 das etwas glücklichere Ende für sich.
Doch unsere Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Im zweiten Satz zeigten wir viel Moral und Kampfgeist. Besonders Sandra im Zuspiel lenkte das Spiel souverän und setzte ihre Angreiferinnen immer wieder gut in Szene. Trotz ungewohnter Aufstellungen – bedingt durch mehrere Verletzungen im Kader – fanden wir zunehmend besser ins Spiel. Der Satz wurde zur Nervenschlacht, die beim 27:25 schließlich an uns ging.
Mit dem Satzausgleich im Rücken übernahmen wir im dritten Durchgang zunehmend die Kontrolle. Eine starke Abwehrarbeit, saubere Annahmen und konsequente Abschlüsse sorgten dafür, dass der Gegner kaum noch ins Spiel fand. Der Satz ging deutlich mit 25:17 an den SV Siltronic Freiberg.
Auch im vierten Satz blieb das Bild ähnlich: große Einsatzbereitschaft in der Defensive, kluges Zuspiel und trotz mancher positionsfremder Einsätze immer wieder druckvolle Angriffe. Der 25:20-Satzerfolg besiegelte schließlich den verdienten 3:1-Derbysieg.
So bleibt am Ende festzuhalten: Trotz Verletzungssorgen, improvisierter Aufstellung und eines verlorenen Hinspiels haben wir die sportlich überzeugendere Antwort gegeben.
Fazit: Volle Punktezahl aus 2 Spielen. Damit war nicht unbedingt zu rechnen.




